Freunde der Freiburger Straßenbahn e.V.

  Der Vorstand  
 
 

 

 
 
Gründung der "Freunde der Freiburger Strassenbahn e.V. (FdFS e.V.)" : 02.12.1994
Eintrag im Vereinsregister des Amtsgerichts Freiburg unter Nr. 2710 am 13.01.1995
Ehren- / Gründungsmitglied: Andreas Kaufhold

Adresse u. Geschäftsstelle:  Urachstraße 5, 79102 Freiburg i.Br.
 
 


Anschriften der Ansprechpartner:


 
 

1. Vorsitzender:

  • Dietmar Gemander, Weidweg 46, 79110 Freiburg, Tel. 0761 590 20 40

2. Vorsitzender:

  • Wolfgang Wehrle, Christaweg 26b, 79111 Freiburg, Tel 0761 - 445 822

Schatzmeister:

  • Peter Burgenmeister, Weiherweg 27, 79219 Staufen, Tel. 07633 - 50840

Schriftführer:

  • Lukas Kaufhold, Jahnstr.34, 79117 Freiburg, Tel 0761 - 72626

Eigentümer der Motorwagen 38 und 45: Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild e.V.

  • Vorsitzender: Dr. Hermann Hein, Lugostr. 5, 79100 Freiburg, Tel. 0761-74360 (privat), 0761-203 -2499v / -3224n (dienstlich), Fax 0761-7079474


Konto-/ Bankverbindung:

  • Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
  • IBAN : DE98680501010002515043
  • BICFRSPDE66XXX
     
 
     

Auszug aus unserer Satzung:

§1 Der Verein "Freunde der Freiburger Straßenbahn e.V." mit Sitz in Freiburg verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Heimatpflege , Heimatkunde und Heimatkultur.

Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Renovierung, Pflege und Präsentation historischer badischer, insbesondere Freiburger Straßenbahnwagen und die Sammlung historischer Gegenstände und Materialien über das heimische Verkehrswesen.

Die Entwicklung unserer Stadt ist maßgeblich von ihren Verkehrswegen beeinflusst. Die Mobilität der Menschen wurde möglich durch den Bau der Eisenbahnlinien, lange bevor das Auto zur Verfügung stand. Auch das Fahrrad war noch nicht verbreitet, als freier Handel und aufstrebende Industrie im 19. Jahrhundert zahlreiche Arbeitsplätze schufen. Da nur wenige eine Kutsche zur Verfügung hatten, war die Einrichtung von Straßenbahnlinien eine neue Möglichkeit für jeden schnell und billig viele Ziele in Stadt und Umland erreichen zu können. Freiburgs Straßenbahnen, im Jahre 1901 von der Firma Siemens erbaut, war mit besonders schönen Fahrzeugen ausgerüstet worden. Um dem Bürger die neue Technik vertraut zu machen, gab man sich viel Mühe, sie im gewohnten Wohnraumerscheinungsbild, also in Holz, erscheinen zu lassen.

Holz ist außerordentlich langlebig, es bedarf aber auch entsprechender Pflege. Die Spuren zweier Weltkriege und ein Wechsel in den Bauformen weg vom Holz hin zum Metallbau ließen nach dem 2. Weltkrieg unsere Straßenbahnen alt aussehen. Die Fahrzeuge mit Holzaufbauten mussten sogar aufgrund gesetzlicher Bestimmungen verschwinden, so sehr glaubte man, es nun besser machen zu können.

Und doch, einige wenige alte Straßenbahnen konnten sich dank privater Initiative über diese Zeiten retten. In Freiburg war es bereits 1961 Herr Thomas Hettinger, der mit dem Ankauf des Wagens Nr. 2 erkannte, dass die Straßenbahn zum Stadtbild gehört, wie die Gebäude oder das Grün und dass ihnen somit ein stadtgeschichtlicher und stadtbildprägender Stellenwert zukommt.

Immer mehr Bürger erkennen, dass ein dem Menschen gemäßes Verkehrsmittel leicht zu erreichen und umweltfreundlich sein muss. Weder das Auto noch eine U-Bahn kann in einer sensiblen Umgebung, wie es nun einmal unsere schöne Stadt ist, ohne Schaden für Stadtbild und Landschaft als Lösung der Verkehrsprobleme akzeptiert werden. Deshalb ist die Straßenbahn in ihrer modernen Form als Stadtbahn das angemessene Fort-bewegungsmittel in Freiburg. Sie ist, neben dem Fahrrad, das zuverlässige, leistungsfähige und menschenfreundliche Verkehrsmittel im Stadt-Bereich. Sie garantiert größte Sicherheit, verschont den Menschen vor Abgasen und Lärm, den Nebenprodukten des Verbrennungsmotors.

Als im Jahre 2001 die Freiburger Straßenbahn ihr hundertjähriges Bestehen feierte, konnte man stolz auf die erbrachten Leistungen der Mitarbeiter, des Betriebes und seiner Fahrzeuge zurückblicken. Das wurde durch eine Präsentation des Straßenbahnwagenparks dargestellt, vom kleinen Motorwagen 2 aus dem Jahr 1901 bis zum Combino des Jahres 2000.

Dies war gar nicht so einfach, da die Straßenbahnen der Baujahre 1909 und 1914 alle bis 1971 verschrottet oder an Interessenten verkauft wurden.

 

Foto: Motorwagen Nr.45 im Jahr 1916 mit Fahrerin und Schaffnerin (Bj. 1914)

 

Foto: Motorwagen Nr.38 vor dem Betriebshof Süd (Bj. 1909)

Doch dank langjähriger Bemühungen der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild e.V. war es möglich, zu deren 25jährigem Jubiläum im Jahre 1992, die zwei im Hannoverschen Straßenbahnmuseum stehenden Freiburger Motorwagen Nr. 38 und Nr. 45 zurückzuerwerben. In Zusammenarbeit mit der Freiburger Verkehrs AG und der ARGE Stadtbild wurde Nr.45  in den  Jahren 1995 bis 2001 betriebsbereit aufgearbeitet und steht für Sonderfahrten zur Verfügung. Derzeit arbeiten wir an der Vervollständigung eines Zuges der Jahre 1951 - 1953. Auch ein GT4-Gelenkwagen des Baujahres 1962 wird von uns betreut. Vorbild sind Aktivitäten gleichgesinnter Interessenten in anderen Städten, wie in Wuppertal, Bremen, Berlin oder Stuttgart. Endziel kann es sein, wie der leider früh verstorbene Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild, Walter Vetter, andachte, einen historischen Betriebshof in den alten Hallen in der Urachstraße einzurichten.

Wir wollen erreichen, dass Stadt, Verkehrs-AG und Bürger sich des Wertes ihrer historischen Straßenbahnfahrzeuge bewusst werden, die Arbeit früherer Generationen nicht vergessen wird, damit Stadtgeschichte und Technikgeschichte erlebbar werden, und im Sinne einer bewussten Traditionspflege einen Bezug zu unserem heutigen Leben ermöglichen.

Dazu bitten wir Sie um Ihre Unterstützung durch Mitgliedschaft, Mitarbeit und Spenden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Freunde der Freiburger Straßenbahn

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